Agentur Abendfarben besuchte die Agentur news aktuell in Hamburg. Anlass war ein Vortrag zum Thema „Multichannel, Multimedia, Mobil – Haben E-Mail und Verteiler ausgedient?“ Basierend auf der Studie „Recherche: Was Journalisten wollen“ aus 2012 stellte Sandra Liebich den Werkzeugkasten der Onliner von heute (und morgen) vor.
Die Studie
Als im Frühjahr 2012 die Studie „Recherche 2012 – Journalismus, PR und multimediale Inhalte“ erschien, zeigte sie klar, was Sender von Informationen für die Empfänger von Informationen tun können. Lesen Sie hier mehr zur Studie.
Es sind die kleinen Dinge
Journalisten sind auf der Suche nach Geschichten und nicht nach Firmen. Also müssen Firmen Geschichten erzählen und dafür sorgen, das Material dazu existiert. Dazu gehören auch Bilder, Videos, Audios, PDFs oder Slideshows. Haben Firmen einen Newsroom eingerichtet, können interessierte Besucher oder Journalisten aus dem Vollen schöpfen. Firmenzentrale geht immer, so Liebich. Doch passt sie nicht immer. Sorgen Sie also für eine Auswahl an (schönen) Bildern.
Branding schützt vor Abdruck
Zu viel Marke verdirbt dem Koch (Journalisten) den Brei (Beitrag). Dezent ist Mehrwert. Diese Regel gilt auch für die Informationen, die Unternehmen nach außen geben. Lesen Sie dazu auch mehr auf dem Blogarchiv der Agentur Abendfarben. Liebich: „Nutzen Sie die Mittel der Kommunikation richtig. Die Infografik ist wie die Sendung mit der Maus.“ Farben, Formen und Symbole erleichtern dem reizgeplagten Leser das Verstehen und die Aufnahme von Informationen.
Zeitverzögerung gilt es zu beachten
Gerade Onliner, Agenturen und andere Netzaffine gehen mit Selbstverständlichkeit ins WWW, sind Publisher, Werber, Blogger oder PR-Leute. Doch haben sich in den großen Strukturen der Zeitungen und Verlage die Neuerungen des Internet zeitverzögert durchgesetzt. Das machte der Vortrag auch an Twitter deutlich. Erst jetzt wird es in Redaktionen normal (und stärker) genutzt. Also müssen die Zugänge zu Informationen auf verschiedenen Kanälen und leicht erreichbar sein.
Quelle Grafik: news aktuell
E-Mail weiter wichtig
Journalisten recherchieren stark über E-Mail und Suchmaschinen. Daher ist die Betreffzeile der Mail extrem wichtig. Nachrichtenwert, Keywords und alles auf 69 Zeichen begrenzt. Besser ist es auch, auf HTML zu verzichten, da Textteile gern in Office-Programme übernommen werden. Und wenn sie kommunizieren – per Mail, per Pressmitteilung – sorgen Sie bitte für Erreichbarkeit. Ein zweites Mal ruft jemand vielleicht an. Ein drittes Mal sicher nicht. Links zu Inhalten sorgen auch in den Pressemitteilungen für Weiterleitung der Leser. Schlecht ist, so Liebich, dass in 70% der Online-Pressemitteilungen keine Links enthalten sind.
Es gibt auf der Seite der Informationsversender und auch auf der Empfängerseite noch Optimierungsbedarf. Das lässt sich durch Trainings der Dienstleister UND der Journalisten aber einrichten. Wichtig: Beginnen Sie heute damit, Ihre Kommunikation den Gegebenheiten des Internets und den Interessen der Empfänger anzupassen.









[...] Agentur Abendfarben besuchte die Agentur news aktuell im Hamburger Mittelweg. Ein großer Dienstleister für Online-PR und Pressearbeit. In dem Vortrag gin es um das how to und den dazu gehörigen Werkzeugkasten. Lesen Sie gern mehr auf http://abendfarben.com/agentur-abendfarben-zu-besuch-bei-newsaktuell-hamburg/ [...]